LSU Berlin - Arbeitskreis der CDU Berlin
 
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Eine Menge Menschen, viel Sonne, gute Musik und politische Gespräche beim lesbischwulen Parkfest

mit Vera Lengsfeld beim lesbischwulen Parkfest

(Berlin, 15.08.2009) Der strahlende Sonnenschein und die nette Atmosphäre bescherten dem 12. lesbischwulen Parkfest im Freiluftkino des Volksparks Friedrichshain einen Besucherrekord. Die LSU war zum vierten Mal bei diesem Fest vertreten und wurde beim Standdienst unter anderem tatkräftig von der Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Friedrichshain/Kreuzberg, Vera Lengsfeld, unterstützt.

Die Mitglieder und Freund der LSU die sich am Stand versammelten wurden mit dem besten Ausblick auf Bühne und Festgelände belohnt, denn dieser war in diesem Jahr ganz oben auf dem Hang zu finden. Neben dem Stand bot ein großer Baum etwas des an diesem Tag sehr begehrten Schattens. So wundert es nicht, dass sich darunter unzählige Besucher versammelten, und von dort aus der Musik lauschten.

Erst als die Sonne langsam verschwand stieg das Interesse an Informationen und Gesprächen. Viele Besucher fanden sich am Stand der LSU ein, und nutzen die Möglichkeit um mit Vera Lengsfeld zu sprechen, oder sich mit ihr fotografieren zu lassen. Frau Lengsfeld war nämlich sogar drei Mal am Stand vertreten. Ein Mal persönlich, und zwei Mal in Form ihres sehr öffentlichkeitswirksamen Plakats mit unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel

Über das Plakat oder den Wunsch ein Foto mit Frau Lengsfeld zu besitzen kam man mit den Besuchern sehr schnell und unkompliziert in Kontakt. Die daraus resultierenden Gespräche waren dann meist sehr interessant und inhaltsreich, und dauerten  bis spät in den Abend hinein. Das Konzept Vera Lengsfelds über das Plakat zu den Inhalten zu kommen ist  absolut aufgegangen. (mst)

Vera Lengsfeld hat für ihre Homepage (www.waehlt-vera.de) den folgenden Artikel verfasst:

Nachtrag vom Fest der Lesben und Schwulen im Volkspark Friedrichshain

Das Medieninteresse an unserem Plakat ist ungebrochen und lässt mir wenig Zeit für Anderes. Aber über einen schönen Termin möchte ich doch noch berichten:das Fest der Lesben und Schwulen im Volkspark Friedrichshain am Sonnabend.Ich war ein paar schöne Stunden am Stand der LSU, Lesben und Schwule in der Union, zu Gast. Viele bekannte Gesichter. Einige kannte ich von der Christopher-Street-Day- Parade, über die ich auf diesem Blog berichtet habe. andere hatte ich tags zuvor in der Gedenkstätte Hohenschönhausen getroffen, wo sich die Mitglieder der LSU über das Stasigefängnis und speziell über die Haftbedingungen für Schwule informiert hatten. Ein Termin mit meinem Haftkameraden Mario Röllig und mir.

Der LSU- Stand stieß auf reges Interesse, das sich noch verstärkte, als unser Plakat dort hing.Es wurde fleißig abgelichtet, mit  mir und ohne mich.Nur einmal gab es einen unangenehmen Zwischenfall. Just als sich ein Kamerateam näherte, inszenierten eine 68er Genossin und ihr Sohn eine kleine Randale mit unflätigen Beschimpfungen und einer gekreischten Drohung, dass man mich erschießen sollte. Das war dem Kamerateam zu blöd und sie traten den Rückzug an. So ein Pech aber auch, da hatten sich die beiden ganz umsonst ins Zeug gelegt. Sie kamen nicht ins Fernsehen.Kurz darauf kamen sie noch mal wieder, um uns eine Unterschriftenliste vom Stand der SPD-Schwulen unter die Nase zu halten. Wir sollten gefälligst zu den Äußerungen eines CSU-Politikers Stellung beziehen. No way ! Wer uns mit Todesdrohungen kommt, selbst wenn sie dem Alkoholpegel geschuldet sein sollten, bekommt von uns keine “Stellungnahmen”.

Björn Böhning war  am SPD-Stand und sah sehr genervt aus. Warum eigentlich, an so einem schönen Tag? Immerzu gegen den politischen Gegner giften zu müssen, ist offenbar anstrengend. Ach ja, Christian Ströbele verteilte grüne Luftballons”Erststimme Ströbele”. Er trug ein lila Hemd ohne  Che -Guevara-Schal . Weil er wußte, dass sein Idol Konzentrationslager für Homosexuelle gefordert hat und ständig von den “Schwuchteln” sprach, die gefälligst abhauen sollten? Nein, Che, der fleißige Mörder wäre gewiss kein passender Begleiter auf diesem Fest gewesen. Man muss leider befürchten, dass es lediglich der Hitze geschuldet war, dass Ströbele auf den Schal verzichtete. Wir werden ihn bei der nächsten Gelegenheit fragen, was er uns eigentlich sagen will, wenn er , wie auf seinem Wahlkomik mit Che auf die Barrikaden geht.


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