1. Internationaler Tag gegen Homophobie
Das Europäische Parlament hat am 27. April 2007 beschlossen, den 17. Mai jedes Jahres zum Internationalen Tag gegen Homophobie auszurufen.
Das Europäische Parlament betont dabei, dass die Institutionen der EU und die Mitgliedstaaten die Pflicht haben, zu gewährleisten, dass die Rechte der Menschen, die in der Europäischen Union leben, geachtet, geschützt und gefördert werden.
Dass gerade dieser Tag ausgewählt wurde findet seine Ursache darin, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 17. Mai 1990 beschloss, Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Im Zusammenhang mit der Schaffung des Internationalen Tages gegen Homophobie brachte das Europäische Parlament seine tiefe Besorgnis über die Zunahme von Gewalt gegenüber Homosexuellen zum Ausdruck.
Die LSU teilt diese Besorgnis und unterstützte daher die Aktion von maneo "protect every kiss", welche das Ziel hatte Homosexualität auch außerhalb des Christopher Street Days duch öffentliches Küssen sichtbar zu machen.
Weiterhin nahm der Vorsitzende des Regionalverbandes Ost der LSU, Dirk Braitschink, an einer öffentlichen Schulstunde unter dem Motto "Keine Homophobie an Polens Schulen" vor dem Polnischen Kulturinstitut teil. Die Schulstunde wurde von den Schwulen Lehrern der GEW und amnesty international (ai) veranstaltet. Es wurden Fragen zur aktuellen Situation in Polen gestellt, welche lustig, aber trotzdem sehr eindrucksvoll, die Brisanz des Themas verdeutlichten. (mst)