Wir lassen uns den Unterschied nicht ausreden und lassen uns auch nicht diffamieren!

Was haben der Parteivorsitzende von DIE LINKE und die Ansprechperson für Queeres Berlin neben dem Nachnamen gemeinsam?

Ganz einfach: Beide wollen oder, schlimmer noch, können offenbar nicht zwischen Extremisten, Islamisten und bürgerlichen Konservativen unterscheiden.

Wenn berechtigte Sorgen vor queerfeindlicher Gewalt durch Islamisten pauschal als „rechts“ abgekanzelt werden oder konservative Werte mit Extremismus gleichgesetzt werden, zeigt das vor allem eines: Keine Ahnung und ideologische Scheuklappen helfen beim Schutz von LSBTIQ+ nicht weiter.

Wir als LSU Berlin sagen klar:

Islamismus ist eine tödliche Bedrohung für unsere Freiheit und Sicherheit. Das muss man benennen und benennen dürfen.

Extremismus muss bekämpft werden, unabhängig davon, aus welcher Richtung er kommt.

Konservative stehen auf dem Boden des Grundgesetzes und setzen sich für Rechtsstaat und individuelle Freiheit ein.

Wer den Blick auf reale Gefahren für die queere Community verstellt, schadet den Menschen, die er eigentlich schützen sollte - insbesondere als Ansprechperson für Queeres Berlin oder Vorsitzender einer im Bundestag vertretenen Partei.

Wir lassen uns den Unterschied nicht ausreden und lassen uns auch nicht diffamieren!

Für eine verantwortungsvolle Funktion qualifiziert man sich nicht, indem man Demokraten mit anderer Meinung mit Extremisten gleichsetzt.

Die Berliner Landesregierung ist deshalb gut beraten, den eingeschlagenen Weg der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung nicht fortzuführen und sollte auch über eine Abberufung der Ansprechperson nachdenken.