Herzlich willkommen auf der Webseite der LSU Berlin. Hier erfährst du mehr über unser Engagement für unsere Regenbogenhauptstadt. Mach mit - wir freuen uns auf dich.
René Powilleit - Landesvorsitzender
Die Regenbogenflagge wird am Mittwoch, 13. Mai 2026, wird um 15.15 Uhr am Rathaus Charlottenburg gehisst. Die Aktion findet im Vorfeld des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) statt, der jährlich am 17. Mai begangen wird.
Der Aktionstag erinnert an die Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 17. Mai 1990, Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel psychischer Erkrankungen zu streichen. Weltweit wird dieser Tag genutzt, um ein Zeichen für Menschenrechte, Vielfalt und Respekt zu setzen.
Am 14. Mai 2026 jähren sich der 91. Todestag sowie der 158. Geburtstag von Dr. Magnus Hirschfeld. Aus diesem Anlass findet bereits am Mittwoch, 13. Mai 2026, um 15.30 Uhr ein Gedenkmoment mit Kranzniederlegung an der Magnus-Hirschfeld-Stele gegenüber dem Rathaus Charlottenburg (Otto-Suhr-Allee 93) statt. Bezirksbürgermeisterin Kirstin Bauch, Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz sowie BVV-Vorsteherin Judith Stückler erinnern gemeinsam an den Arzt und Sexualwissenschaftler, der sich zeitlebens für die Rechte queerer Menschen einsetzte.
An dem Gedenken nehmen unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld sowie des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland (LSVD), Landesverband Berlin-Brandenburg e.V., teil.
Magnus Hirschfeld lebte und arbeitete in der heutigen Otto-Suhr-Allee in Charlottenburg. Im Jahr 1897 gründete er das Wissenschaftlich-humanitäre Komitee, das sich für die Abschaffung des § 175 StGB, der sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe stellte. Zudem setzte sich Hirschfeld für die gesellschaftliche Anerkennung homosexueller Menschen ein. 1933 wurde das von Hirschfeld geleitete Institut für Sexualwissenschaft von nationalsozialistischen Studenten zerstört; seine Schriften wurden bei der Bücherverbrennung auf dem Berliner Opernplatz vernichtet. Dr. Magnus Hirschfeld starb am 14. Mai 1935 im Exil in Nizza.
Die LSU Berlin wird die Festveranstaltung zum diesjährigen Magnus‑Hirschfeld‑Tag mit einer starken Delegation begleiten: Der Landesvorsitzende René Powilleit, der Landesgeschäftsführer Stefan Zeller sowie weitere Mitglieder des Landesvorstandes vertreten die LSU vor Ort und setzen damit ein sichtbares Zeichen für die Bedeutung dieses Gedenktages für Berlin.
Auf Einladung der Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung sowie der Ansprechperson der Berliner Landesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt findet die diesjährige Festveranstaltung unter dem Titel:
„Magnus Hirschfeld – Berlin schützt den Regenbogen!“
statt.
Im Mittelpunkt steht das Gedenken an den Arzt und Sexualforscher Magnus Hirschfeld, der als jüdischer Wissenschaftler und Mitbegründer der weltweit ersten Homosexuellenbewegung in Berlin prägend wirkte. Hirschfeld wurde am 14. Mai 1868 in Kolberg geboren und starb am 14. Mai 1935 im Exil in Nizza.
Berlin gilt als Geburtsort der homosexuellen Emanzipationsbewegungen und steht bis heute für Selbstbestimmung sowie die Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt. Bereits in den 1920er Jahren zeigte Hirschfeld mit seinem Engagement, wie wissenschaftliche Arbeit gesellschaftliche Gerechtigkeit fördern kann.
Mit der Festveranstaltung zum landesweiten Magnus‑Hirschfeld‑Tag setzt der Berliner Senat eine Maßnahme des LSBTIQ+‑Aktionsplans 2023 der Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt“ (IGSV) um.
Weitere Informationen zum landesweiten Magnus-Hirschfeld-Tag finden Sie auf der Themenseite des Berliner Senats.