Herzlich willkommen auf der Webseite der LSU Berlin. Hier erfährst du mehr über unser Engagement für unsere Regenbogenhauptstadt. Mach mit - wir freuen uns auf dich.
René Powilleit - Landesvorsitzender
Im Foyer des Abgeordnetenhauses von Berlin findet die Übergabe des MANEO-Reports 2025 statt. Für die LSU Berlin nimmt der Landesvorsitzende René Powilleit an der Veranstaltung teil.
Die Kampagne „Kiss Kiss Berlin“ von MANEO setzt seit 2006 jährlich sichtbare Zeichen für Vielfalt, Respekt und ein weltoffenes Berlin sowie gegen Rassismus und LSBTIQ+-Feindlichkeit. Zahlreiche Partner aus Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur unterstützen die Initiative im Rahmen des Berliner Toleranzbündnisses.
Weitere Informationen: MANEO – Kiss Kiss Berlin
Die Regenbogenflagge wird am Mittwoch, 13. Mai 2026, wird um 15.15 Uhr am Rathaus Charlottenburg gehisst. Die Aktion findet im Vorfeld des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) statt, der jährlich am 17. Mai begangen wird.
Der Aktionstag erinnert an die Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 17. Mai 1990, Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel psychischer Erkrankungen zu streichen. Weltweit wird dieser Tag genutzt, um ein Zeichen für Menschenrechte, Vielfalt und Respekt zu setzen.
Am 14. Mai 2026 jähren sich der 91. Todestag sowie der 158. Geburtstag von Dr. Magnus Hirschfeld. Aus diesem Anlass findet bereits am Mittwoch, 13. Mai 2026, um 15.30 Uhr ein Gedenkmoment mit Kranzniederlegung an der Magnus-Hirschfeld-Stele gegenüber dem Rathaus Charlottenburg (Otto-Suhr-Allee 93) statt. Bezirksbürgermeisterin Kirstin Bauch, Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz sowie BVV-Vorsteherin Judith Stückler erinnern gemeinsam an den Arzt und Sexualwissenschaftler, der sich zeitlebens für die Rechte queerer Menschen einsetzte.
An dem Gedenken nehmen unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld sowie des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland (LSVD), Landesverband Berlin-Brandenburg e.V., teil.
Magnus Hirschfeld lebte und arbeitete in der heutigen Otto-Suhr-Allee in Charlottenburg. Im Jahr 1897 gründete er das Wissenschaftlich-humanitäre Komitee, das sich für die Abschaffung des § 175 StGB, der sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe stellte. Zudem setzte sich Hirschfeld für die gesellschaftliche Anerkennung homosexueller Menschen ein. 1933 wurde das von Hirschfeld geleitete Institut für Sexualwissenschaft von nationalsozialistischen Studenten zerstört; seine Schriften wurden bei der Bücherverbrennung auf dem Berliner Opernplatz vernichtet. Dr. Magnus Hirschfeld starb am 14. Mai 1935 im Exil in Nizza.